Anglizismen - Fremdwörter - Lehnwörter - etc.
Die deutsche und englische Sprache sind verwandt, viele Wörter klingen ähnlich. Dabei sind die englischen Verwandten den deutschen gegenüber oft kürzer, prägnanter und haben einen schöneren Lautklang. Das könnte ein Erklärung der Vorliebe für Anglizismen sein. Doch sinnloses und blödsinniges Denglisch frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch unsere Muttersprache!
Gegen eine moderate Verwendung von Lehnwörtern ist ja überhaupt nichts einzuwenden, aber unsere englischen Verwandten werden missbraucht: um Modernität, Gelehrsamkeit und vermeintliches Wissen zu demonstrieren, schleudern gedankenlose Sprachpanscher mit Anglizismen-Müll nur so um sich.
So erzählte mir mal jemand, dass er in den „Vacation“ in Frankreich war, und in Carcassone einen „Break“ gemacht habe, und fragte mich, ob ich meinen „Timetable“ für das Projekt schon fertig habe ...
Tja, so klingen die einfachsten und trivialsten Dinge auf einmal furchtbar gescheit und wichtig und vor allem todschick!
Einige wenige Beispiele für völlig überflüssige denglische Ausdrücke und Alternativen dazu:
Membership -> Mitgliedschaft
Wellness-Programm -> Wohlfühl-Programm
Computer -> Rechner
Jogging -> Dauerlauf
Walking -> Laufen
handelbar -> handhabbar
Give-Aways - “Mitgabeartikel”, besser: Streuartikel
downloaden -> runterladen (Bei “Download”, das gebe ich zu, wird’s schon schwieriger mit einer knackigen Alternative)
uploaden -> hochladen
Eine umfangreiche Datenbank mit Anglizismen-Alternativen ist der Anglizismen-Index vom Verein Deutsche Sprache
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